Fang die Gedanken und bring sie zu Papier


Wiederholung

Wieder ist es soweit. Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Es beginnt leicht und schwächlich, kaum merkbar breitet es sich aus. Ich versuche es zu unterdrücken. Es weicht aus, verlagert sich und nährt sich an meiner Kraft. Wird stärker und verteilt sich lautlos überall in meinen Gedanken. Werde eingenebelt. Keine Chance dieses Gefühl zu unterdrücken. Aus der schwächelnden Ahnung wurde eine laute bestimmende Stimme. Sie fängt an mich einzulullen, bis ich mir sicher bin, dass sie meine Vernunft ist. Doch das ist sie nicht. Es ist nicht die Vernunft, die mich hinterrücks übermannt. Es ist die Angst die mich leise überkommt. Die Angst.. Die Angst allein ist die, die mich daran hindert mich vollkommen zu öffnen und offener zu sein. Ich wünschte mir manchmal ich wäre dümmer, denn dann kämen mir nicht solche Gedanken. Dann würde ich vermutlich nicht mal merken, dass etwas schiefgehen könnte oder schief ging. Aber so bin ich nunmal und werde es auch immer sein. Völlig überrascht und doch gefasst, dass die Angst wieder eine Entscheidung traf und somit mein Glück zerstörte. Nur weil ich nicht eingestehen kann, dass ich mich fürchte sage ich mir, dass es vernünftig ist. Doch was ist Vernunft? Ist es eine Form von Angst? Nein, Vernunft ist nur eine mahnende Erinnerung, die aber Fehler zulässt. Während die Angst keine Fehler zulässt sondern sie regelrecht vorprogrammiert.
Ich habe wirklich Angst etwas falsch zu machen. Und ich habe angst das ich mich täusche. Was wenn ich mir einrede so zu fühlen, wie ich fühle? Was wenn ich mir das nur wünsche? Was wenn ich es eigentlich gar nicht fühlen kann? Was wenn er es merkt?....

1.7.08 13:32

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